Mühlengesindel

Mühlengesindel

Das Mühlengesindel stellt die Arbeiter der Mühle dar. Das Mühlengesindel trägt eine graue Jacke und eine graue Hose. Das Grau symbolisiert den Mehlstaub in der Mühle. Auf der Vorderseite von Jacke und Hose ist ein Korndieb, eine Maus, dargestellt. Auf dem linken und rechten Ärmel, sowie vorne rechts und hinten auf der Jacke sind weitere Mühlenbewohner, Fledermaus und Eule abgebildet. Der Saum von Hose und Jacke ist braun, und stellt den Acker dar, auf dem die Frucht, dargestellt durch die gelben Ähren, wächst.
Das Mühlengesindel trägt eine Holzmaske. Als Kopfbedeckung dient ein brauner Filzhut, unter dem langes, schwarzes Haar hervorschaut. Zum Häs gehören weiße Ganzfingerhandschuhe, sowie braune Socken und braune, hohe Lederschuhe.
Zur Vertreibung der großen und kleinen Korndiebe trägt das Mühleng´sindel einen Stock bzw. eine Rätsche.

Die Geschichte des Mühlengesindels
Ebenweiler besitzt seit dem Jahr 1829 eine Mühle. Damals zählte das Dorf 348 Einwohner. Die Mühle befand sich damals im Besitz der Familie Linz – Dobler. Die Mühle wurde 1961 stillgelegt. In der alten Mühle in der Ortsmitte befindet sich noch das komplette Mahlwerk.